London ist die Stadt der Kontraste: die reiche kulturelle Vergangenheit trifft hier auf eine lebhafte, moderne Gegenwart. Wen wundert’s, dass sich die Stadt an der Themse zu einem der größten Besuchermagneten der Welt entwickelt hat.
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Ober-Wöllstadt
Entdecke Ober-Wöllstadt in Hessen – ein charmantes Dorf mit einer beeindruckenden Kirche, historischer Architektur, idyllischer Natur, lebendiger Gemeinschaft und kulturellen Traditionen.
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Lage
Ober-Wöllstadt ist ein malerischer Ort in Hessen und liegt im Wetteraukreis, etwa 25 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main. Die Gemeinde ist durch ihre verkehrsgünstige Lage gut an das Rhein-Main-Gebiet angebunden und profitiert von der Nähe zur Metropolregion. Gleichzeitig bewahrt sich Ober-Wöllstadt seinen ländlichen Charme mit weitläufigen Feldern und Wäldern, die das Dorf umgeben. Die Nähe zur Nidda und zur Wetterau macht die Region besonders reizvoll für Naturliebhaber und Erholungssuchende.
Historie
[Foto: Ober-Wöllstadt Ortseingang]
Die Geschichte von Ober-Wöllstadt reicht weit zurück. Erste Erwähnungen des Ortes finden sich bereits in frühmittelalterlichen Dokumenten. Die Region war schon in der Römerzeit besiedelt, was durch archäologische Funde belegt wurde. Im Mittelalter entwickelte sich Ober-Wöllstadt zu einem wichtigen landwirtschaftlichen Zentrum. Historische Fachwerkhäuser und die alte Kirche im Ortskern zeugen noch heute von der bewegten Vergangenheit des Dorfes.
Sehenswürdigkeiten
[2 Spalten: Foto Kirche links / Text rechts]
Ein besonderes Highlight von Ober-Wöllstadt ist die katholische Kirche St. Stephanus, ein beeindruckendes Bauwerk mit mittelalterlichen Ursprünge. Ebenso lohnenswert ist ein Spaziergang durch die idyllischen Gassen des Dorfes, die mit historischen Häusern und gepflegten Fachwerkbauten gesäumt sind. Die Umgebung bietet zahlreiche Wander- und Radwege, die durch die malerische Wetterau führen. Besonders beliebt ist der nahegelegene Nidda-Radweg, der sich ideal für ausgedehnte Fahrradtouren eignet.
Bevölkerung
Ober-Wöllstadt hat eine lebendige und wachsende Gemeinschaft. Die Einwohnerzahl liegt bei rund 2.500 Menschen, wobei die Bevölkerung von einem Mix aus Alteingesessenen und Zugezogenen geprägt ist. Viele Pendler nutzen die gute Anbindung an Frankfurt, um in der Großstadt zu arbeiten, während sie das ruhige Leben im ländlichen Ober-Wöllstadt genießen. Der Ort zeichnet sich durch eine starke Dorfgemeinschaft aus, in der Vereine und ehrenamtliche Initiativen eine zentrale Rolle spielen.
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Kultur
Das kulturelle Leben in Ober-Wöllstadt ist vielfältig und von Traditionen geprägt. Zahlreiche Vereine, darunter Musik- und Sportgruppen, bieten den Bewohnern die Möglichkeit, sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen. Regelmäßig finden Veranstaltungen wie das traditionelle Dorffest oder der Weihnachtsmarkt statt, die viele Besucher anlocken. Auch kulinarisch hat die Region einiges zu bieten: Die Wetterau ist bekannt für ihre Apfelweinproduktion, und in den lokalen Gasthäusern kann man hessische Spezialitäten genießen.
Ober-Wöllstadt vereint die Vorzüge einer ruhigen, naturnahen Umgebung mit der Nähe zu urbanen Zentren und ist damit ein attraktiver Wohn- und Lebensort in Hessen.
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Monument Valley
Das Monument Valley ist eine Ebene auf dem Colorado-Plateau an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah, sowie im Norden Arizonas und liegt innerhalb der Navajo-Nation-Reservation in der Nähe der Ortschaft Mexican Hat in Utah.
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Das Gebiet wird von den Navajo verwaltet und es ist daher kein staatliches Schutzgebiet wie das nahegelegene Navajo National Monument. Es ist bekannt für seine Tafelberge und diente bereits vielfach als Kulisse für Dreharbeiten.
Geographie und Geologie
[Bild: monument-valley-an.jpg]
Das Tal liegt in der Four-Corners-Region, an der Grenze zwischen Arizona und Utah, westlich der Staatsgrenzen zu Colorado und New Mexico in einer Höhe von fast 1900 m und wird bevölkerungsstatistisch in die beiden Schwestergebiete Oljato, Arizona und Oljato, Utah geteilt. Die Temperaturen im Monument Valley variieren zwischen -3 °C im Winter und durchschnittlich 30 °C im Sommer. Der Niederschlag beträgt durchschnittlich 240 mm im Jahr und fällt teilweise als Schnee. Niederschläge, Temperaturunterschiede sowie der Wind haben wesentlich dazu beigetragen, die heutige Landschaft zu formen.
Entstehung der Tafelberge im Monument Valley
Vor mehreren hundert Millionen Jahren bestand die Region des heutigen Tals zunächst aus einem riesigen Tieflandbecken. In ihm wurden zunächst Schichten über Schichten von Sedimenten aus den frühen Rocky Mountains im Becken abgelagert und verfestigten sich zu Gestein, hauptsächlich zu Kalkstein und weicherem Sandstein. Im Rahmen der Laramischen Gebirgsbildung vor etwa 70 Millionen Jahren wurde die Oberfläche durch stetigen Druck von unten angehoben. Das einstige Becken wurde zu einem 2100 m hohen Felsplateau. In den letzten 50 Millionen Jahren arbeiteten Wind, Regen und Temperaturen daran, die Oberfläche des Plateaus zurückzuschälen. Der Vorgang des einfachen Abtragens der sich abwechselnden harten und weichen Gesteinsschichten schuf die gewaltigen Tafelberge (zum Beispiel „Raingod Mesa“, „Thunderbird Mesa“), die bis zu 300 m hoch über die Hochebene des Colorado-Plateaus ragen und charakteristisch für die Landschaft sind. Die deutlich erkennbare rötliche Farbe der Felsen resultiert aus dem Eisenoxid, das in den Gesteinsschichten enthalten ist.[2]
Die im Englischen Butte genannten Spitzkuppen inspirierten zu charakteristischen Eigennamen wie Elephant Butte, Camel Butte, Drei Schwestern (Three Sisters) oder Totempfahl (Totem Pole). Die bekanntesten sind die beiden Mitten Buttes (mitten engl. für ‚Fausthandschuh‘) und der Merrick Butte.Geschichte und Tradition
[Bild: monument-valley-21.jpg]
Soweit man heute weiß, waren die Anasazi-Indianer, auch „die Uralten“ genannt, die ersten Einwohner des Monument Valleys. Sie bauten die ersten Felshöhlenbehausungen vor mehr als 1500 Jahren, verschwanden allerdings noch vor dem Eintreffen der ersten Weißen bereits im 13. Jahrhundert aus der gesamten Region. Nach ungesicherten Angaben verschiedener Navajo soll es im Monument Valley Anasazi-Ruinen, antike Pueblowohnungen geben, die bislang nicht dokumentiert sind.
Navajos und Tourismus
Heute leben etwa 300 Navajo im Valley und pflegen dort ihre Traditionen. Die Navajo benutzen die einheimischen Pflanzen für viele Dinge, darunter auch als Medizin. Die Yucca-Pflanze liefert das Rohmaterial für Schuhe, Körbe, Kleidung und Seife. Es gibt eine größere Vielfalt an Vegetation im Tal, als man auf den ersten Blick erkennen kann, und der Frühling bringt eine Explosion farbiger Blumen und Blüten zum Vorschein.
Film und Fernsehen
[Bild von John Wayne: openverse]
Das Gebiet wird auch als John-Ford-Country bezeichnet, da dieser Regisseur bereits vor dem Zweiten Weltkrieg seine Western (unter anderem Stage Coach mit John Wayne) bevorzugt dort drehte. Ein Felsvorsprung, der mehrmals als Kamerastandort verwendet wurde, ist nach ihm benannt (John Ford’s Point). Nach dem Krieg zeigten die Filme Fords die außergewöhnlichen Felsformationen erstmals in Farbe, so in Der Teufelshauptmann aus dem Jahr 1949. Regisseur Sergio Leone nutzte das Monument Valley für sein Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod. Später knüpften Roadmovies wie Easy Rider an diese Tradition an. Auch Szenen des Films Missouri von Blake Edwards wurden im Monument Valley gedreht.
Sowohl das eigentliche Valley als auch die ähnlichen Landschaften beiderseits des dort hinführenden Highways dienen als beliebte Kulisse für Werbung (Zigaretten, Autos, Motorräder, Tourismus usw.). Dadurch ist diese landwirtschaftlich kaum nutzbare Gegend inzwischen eine der bekanntesten Wild-West-Kulissen.
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Haida Gwaii
Haida Gwaii, eine abgelegene Inselgruppe vor der Westküste Kanadas, gehört zur Provinz British Columbia und liegt nordwestlich von Vancouver Island. Sie hat viel unberührte Natur und eine starke indigene Kultur.
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Inseln der Natur
Die Inseln, die einst als Queen Charlotte Islands bekannt waren, sind durch die Hecate Strait vom Festland getrennt und erstrecken sich über eine Fläche von etwa 10.000 Quadratkilometern. Haida Gwaii zeichnet sich durch seine unberührten Regenwälder, zerklüfteten Küsten und ein einzigartiges Ökosystem aus, das eine beeindruckende Artenvielfalt beheimatet. Die isolierte Lage hat dazu beigetragen, dass die Natur hier weitgehend intakt geblieben ist, wodurch die Inseln als einer der ökologisch wertvollsten Orte Nordamerikas gelten.
Historie
Die Geschichte von Haida Gwaii ist tief in der Kultur der Haida, der indigenen Ureinwohner der Inseln, verwurzelt. Seit mindestens 13.000 Jahren besiedeln die Haida diese Region und entwickelten eine der reichsten und komplexesten Kulturen der indigenen Völker Nordamerikas. Die Europäer erreichten die Inseln erstmals im 18. Jahrhundert, als Pelzhändler und Entdecker begannen, mit den Haida Handel zu treiben. Die darauffolgende Kolonialisierung brachte jedoch Krankheiten und Konflikte mit sich, die die indigene Bevölkerung drastisch dezimierten. Trotz dieser Herausforderungen haben die Haida ihre Kultur, Sprache und Traditionen bewahrt und sind heute eine treibende Kraft in der Verwaltung und dem Schutz ihrer Heimat.
Sehenswürdigkeiten
[Foto: $20]
Haida Gwaii ist bekannt für seine spektakulären Landschaften und kulturellen Stätten. Der Gwaii Haanas National Park Reserve and Haida Heritage Site ist ein weltweit einzigartiges Schutzgebiet, das sowohl natürliche als auch kulturelle Schätze bewahrt. Alte Haida-Dörfer wie SGang Gwaay (Ninstints) bieten beeindruckende Totempfähle und Ruinen, die von der einstigen Größe der Haida-Kultur zeugen. Die Inseln sind zudem ein Paradies für Outdoor-Enthusiasten: Kajakfahren entlang der zerklüfteten Küsten, Wandern durch uralte Regenwälder oder die Beobachtung von Walen und Adlern gehören zu den Highlights. Jeder Winkel der Inseln erzählt eine Geschichte von Naturverbundenheit und kultureller Identität.
Bevölkerung
Die Bevölkerung von Haida Gwaii ist relativ klein, mit etwa 4.500 Einwohnern, von denen ein erheblicher Anteil Haida-Ureinwohner sind. Die Gemeinden, darunter Masset, Queen Charlotte und Skidegate, sind eng miteinander verbunden und setzen sich aktiv für den Schutz der Umwelt und die Wiederbelebung der Haida-Kultur ein. Die Haida-Nation spielt eine zentrale Rolle in der lokalen Politik und setzt sich für indigene Rechte sowie nachhaltige Entwicklung ein. Die Inseln sind ein Beispiel für eine Gemeinschaft, die trotz moderner Herausforderungen versucht, im Einklang mit der Natur und ihrer Geschichte zu leben.
Zukunft
[Foto: Totempfahl]
Haida Gwaii steht an einem entscheidenden Punkt zwischen Tradition und Moderne. Während Tourismus und nachhaltige Forstwirtschaft eine wichtige Rolle für die Wirtschaft spielen, gibt es wachsende Anstrengungen, den Einfluss externer Unternehmen zu begrenzen und die Selbstbestimmung der Haida weiter auszubauen. Umwelt- und Klimaschutzprojekte gewinnen an Bedeutung, da der steigende Meeresspiegel und veränderte Wetterbedingungen die Inseln zunehmend beeinflussen. Die Zukunft von Haida Gwaii liegt in der Balance zwischen der Bewahrung der einzigartigen Natur und Kultur und der Notwendigkeit wirtschaftlicher Entwicklung. Die Inseln könnten zu einem Modell für nachhaltiges Leben und indigenes Empowerment in einer sich wandelnden Welt werden.
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Charlottesville
Charlottesville, Virginia USA, liegt malerisch in den Blue Ridge Mountains und ist bekannt für ihre historische Bedeutung, insbesondere durch Thomas Jeffersons Monticello und die University of Virginia. Die Stadt bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, eine lebendige Kulturszene und eine aktive Bürgerschaft. Ihre Regierung setzt auf nachhaltige Entwicklung und Bürgerbeteiligung.
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Lage
Charlottesville liegt im Herzen des US-Bundesstaates Virginia und besticht durch seine malerische Umgebung inmitten der Blue Ridge Mountains. Die Stadt befindet sich etwa 190 Kilometer südwestlich von Washington, D.C. und rund 110 Kilometer westlich von Richmond, der Hauptstadt Virginias. Dank ihrer zentralen Lage ist Charlottesville ein wichtiger Knotenpunkt zwischen der Metropolregion an der Ostküste und dem ländlichen Westen des Bundesstaates. Die landschaftliche Schönheit der Umgebung, insbesondere der Shenandoah National Park, zieht Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten gleichermaßen an. Das gemäßigte Klima mit warmen Sommern und milden Wintern macht die Stadt zudem zu einem attraktiven Wohn- und Reiseziel.
Eine Stadt mit Geschichte und Charme
Die Geschichte von Charlottesville reicht bis in die Kolonialzeit zurück. Gegründet wurde die Stadt 1762 und nach Königin Charlotte von Mecklenburg-Strelitz benannt, der Frau von König Georg III. von Großbritannien. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges spielte die Region eine bedeutende Rolle, insbesondere durch die nahegelegene Monticello-Plantage von Thomas Jefferson, dem dritten Präsidenten der USA und Autor der Unabhängigkeitserklärung. Im Amerikanischen Bürgerkrieg blieb Charlottesville von größeren Zerstörungen verschont, da es sich kampflos den Unionstruppen ergab. Heute bewahrt die Stadt ihr reiches Erbe durch zahlreiche historische Stätten und Museen, die Besuchern einen tiefen Einblick in die Vergangenheit ermöglichen.
Sehenswürdigkeiten
[Bild: Pisgah Inn Sun Rays (Blue Ridge Parkway)]
Charlottesville bietet eine beeindruckende Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Allen voran steht Monticello, das prachtvolle Anwesen von Thomas Jefferson, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Besucher können hier nicht nur das architektonische Meisterwerk bestaunen, sondern auch mehr über Jeffersons Leben und seinen Einfluss auf die amerikanische Geschichte erfahren. Ein weiteres Highlight ist das historische Downtown Mall, eine der längsten autofreien Einkaufsstraßen der USA mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und kulturellen Einrichtungen. Ebenfalls sehenswert ist das James Monroe’s Highland, das frühere Zuhause des fünften US-Präsidenten. Für Naturliebhaber bieten der Shenandoah National Park und der Skyline Drive atemberaubende Landschaften und Wanderwege durch die Blue Ridge Mountains.
Universität
[Bild: Charlottesville Virginia – Madison Hall – Presidents Offices]
Die University of Virginia (UVA) ist das intellektuelle Herzstück von Charlottesville. Gegründet wurde sie 1819 von Thomas Jefferson und gilt als eine der renommiertesten Hochschulen der USA. Besonders beeindruckend ist der Campus, dessen historische Gebäude im neoklassizistischen Stil errichtet wurden. Das Rotunda-Gebäude, das Jefferson persönlich entworfen hat, ist heute ein Wahrzeichen der Stadt und gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Universität zieht nicht nur Studenten aus der ganzen Welt an, sondern ist auch ein wichtiger wirtschaftlicher und kultureller Motor der Region. Zahlreiche Museen, Vorträge und Veranstaltungen machen die UVA zu einem bedeutenden Zentrum des akademischen und gesellschaftlichen Lebens in Charlottesville.
Regierung
Charlottesville wird von einem Stadtrat regiert, der aus fünf gewählten Mitgliedern besteht. Diese wählen wiederum den Bürgermeister aus ihren Reihen, der die Stadt nach außen hin repräsentiert. Die lokale Regierung setzt stark auf Bürgerbeteiligung und nachhaltige Stadtentwicklung. Besonders in den letzten Jahren wurden verstärkt Initiativen zur Verbesserung der Infrastruktur, zur Förderung erneuerbarer Energien und zur sozialen Gerechtigkeit ins Leben gerufen. Charlottesville hat sich außerdem einen Namen als Stadt gemacht, die für ihre Bürgerrechte und politischen Debatten bekannt ist. In den letzten Jahren erlangte sie internationale Aufmerksamkeit durch Proteste und Diskussionen über den Umgang mit historischen Denkmälern. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Stadt ein dynamischer und lebenswerter Ort mit einer aktiven Gemeinschaft und einer starken demokratischen Kultur.
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Berlin
Berlin ist Hauptstadt und als Land eine parlamentarische Republik und ein teilsouveräner Gliedstaat der Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands und die einwohnerstärkste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben knapp 4,7 Millionen Einwohner, in der Metropolregion Berlin/Brandenburg gut sechs Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Berliner Bezirken. Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.
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Politik
Im Jahr 1237 erstmals urkundlich erwähnt, war die Stadt in der Geschichte Berlins Residenz- und Hauptstadt der Mark Brandenburg, des Königreichs Preußen und Deutschlands. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem Viermächte-Status: Ost-Berlin hatte ab 1949 die Funktion als Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin sich eng an die alte Bundesrepublik Deutschland anschloss. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Bundestages, des Bundesrates sowie der Bundesministerien und zahlreicher Botschaften.
Wirtschaft
Zu den bedeutenden Zweigen der Wirtschaft Berlins gehören unter anderem der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Schienen- und Luftverkehrs. Berlin zählt zu den aufstrebenden, internationalen Zentren für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Zahl der Erwerbstätigen.
Kultur
[Bild: Reichstag]
Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Massenmedien und Wissenschaften. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin, der Sport in Berlin und die Museen in Berlin genießen internationalen Ruf. Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents. Architektur, Festivals und Nachtleben sind weltweit bekannt.
Wald
Berlin besitzt neben ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes (Berliner Forsten) viele große Parkanlagen. Da auch fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Berlin als besonders grüne Stadt. In Berlin gibt es insgesamt rund 440.000 Straßenbäume, darunter 153.000 Linden, 82.000 Ahornbäume, 35.000 Eichen, 25.000 Platanen und 21.000 Kastanien. Die über 2500 öffentlichen Grün-, Erholungs- und Parkanlagen haben eine Gesamtfläche von über 5500 Hektar und bieten vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Die größte heute als Park bezeichnete Anlage Berlins ist der Tempelhofer Park, der auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof entstand.
Klima
Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen zum kontinentalen Klima. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts schwanken die Jahresmitteltemperaturen – mit steigender Tendenz – zwischen 7 °C und 11 °C.Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 9,5 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 591 mm. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 19,1 beziehungsweise 18,2 °C, der kälteste der Januar mit 0,6 °C im Mittel. Der bisherige Temperaturhöchstwert in Berlin von 38,6 °C wurde am 16. Juli 2007 an der Station Kaniswall gemessen. Der meiste Niederschlag fällt im August mit durchschnittlich 64 mm, der geringste im April mit durchschnittlich 33 mm (alle Mittelwerte von 1981 bis 2010 vom Deutschen Wetterdienst).
Geteilte Stadt
[Bild: Berliner Mauer]
Nach der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee und der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurde Berlin gemäß den Londoner Protokollen – der Gliederung ganz Deutschlands in Besatzungszonen entsprechend – im Juli 1945 in vier Sektoren aufgeteilt. Es entstanden die Sektoren der USA, des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und der Sowjetunion. Weder in der Konferenz von Jalta noch im Potsdamer Abkommen war eine förmliche Teilung in Westsektoren und Ostsektor (West-Berlin und Ost-Berlin) vorgesehen. Diese Gruppierung ergab sich 1945/46 unter anderem durch das gemeinsame Interesse der West-Alliierten.
Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands im Jahr 1949 verfestigte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihren Regierungssitz in Bonn einrichtete, proklamierte die DDR Berlin als Hauptstadt. West-Berlin war somit seit 1949 de facto ein Land der Bundesrepublik mit rechtlicher Sonderstellung und Ost-Berlin de facto ein Teil der DDR. Der Ost-West-Konflikt gipfelte in der Berlin-Krise und führte zum Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.
Der Osten und Westen der Stadt waren seitdem voneinander getrennt. Der Übergang war nur an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nicht mehr für die Bewohner der DDR und Ost-Berlins und bis 1972 nur in Ausnahmefällen für Bewohner West-Berlins, jene die nicht nur im Besitz des Berliner Personalausweises waren.
Im Jahr 1972 trat das Viermächteabkommen über Berlin in Kraft. Während die Sowjetunion den Viermächte-Status nur auf West-Berlin bezog, unterstrichen die Westmächte 1975 in einer Note an die Vereinten Nationen ihre Auffassung vom Viermächte-Status über Gesamt-Berlin. Die Problematik des umstrittenen Status Berlins wird auch als Berlin-Frage bezeichnet.
In der DDR kam es 1989 zur politischen Wende, die Mauer wurde am 9. November geöffnet.
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Frankfurt am Main
Frankfurt am Main ist mit 753.056 Einwohnern (31. Dezember 2018) die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Deutschlands. Sie ist kreisfrei und bildet das Zentrum des Ballungsraums Frankfurt mit mehr als 2,3 Millionen Einwohnern. In der gesamten Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main leben etwa 5,8 Millionen Menschen.
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